SCHÖNE Visage

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Die Zeit, die Bärtige beim Rasieren einsparen, könnten sie in die Pflege investieren. Jedenfalls spricht alles dafür. Und wenn sie es nicht übertreiben, büßen sie auch nichts an Männlichkeit ein. Ein Rezept für selbstgemachte Bartpflege mit Hanföl.

Wer nicht einfach nur ein Bartträger, sondern ein geschmeidiger sein will, kann diese Pflege am besten mit Hilfe von Bartöl gewährleisten. Das Öl soll helfen, den Gesichtswuchs in Form zu bringen, macht ihn seidig-glänzend, weich, wohlduftend und sorgt für ein gepflegtes Erscheinungsbild, ohne an der Authentizität des wilden Looks zu rütteln. Vor allem aber verhindert das Öl lästige Schuppen und Hautirritationen, die während des Bartwachstums häufig entstehen und die so gut wie alle Bartträger kennen dürften. Bei der Anwendung wird eine kleine Menge Bartöl in die Gesichtshaut und den Bart einmassiert. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nur wenig Öl benutzt wird. Ein paar Tropfen, am besten mit einer Pipette auf die Fingerspitzen geträufelt, zwischen diesen grob verrieben und anschließend auf die Haut aufgetragen, reicht völlig aus. Andernfalls glänzt der Bart zu stark und wirkt unnatürlich nass.

Es gibt inzwischen zahlreiche fertige Bartpflegeöle auf dem Markt – auch mit Hanföl versetzt. Individualisten und Experimentierfreudige, die dennoch gerne ihr eigenes Öl kreieren möchten, haben nur ein paar Kleinigkeiten zu beachten und schon kann munter drauflos gemischt werden: Zunächst muss die Basis des Bartöls, das Trägeröl, bestimmt werden. Dies ist die wichtigste Essenz der Rezeptur. Wer besonders trockene, schuppige oder empfindliche Haut hat, kann wunderbar Hanföl als Basis einsetzen. Aber auch andere Pflanzenöle wie zum Beispiel Jojoba- oder Mandelöl kommen in Frage und können auf Wunsch ergänzt werden.

Die zweite Komponente sind ätherische Öle, die dem DIY-Bartöl zusätzliche Pflegeeigenschaften geben können, in erster Linie aber für den Duft des Öls sorgen sollen. Hier sind der Fantasie und den persönlichen Vorlieben keine Grenzen gesetzt. Wer fruchtige Düfte mag, kann beispielsweise auf Zitrone, Orange, Pfirsich oder auch Bergamotte zurückgreifen. Wer einen blumigen Duft bevorzugt, fährt gut mit Jasmin, Rose oder Lavendel. Würzig kommen Zimt, Thymian, Salbei und Pfeffer daher. Eher süß riecht vor allem Vanille. Herbe, holzige, erdige oder ledrige Nuancen werden von Sandelholz, Tabak und Moos verströmt. Für einen Hauch von Orient eignen sich Patchouli und Nelke sehr gut.

Auf 30 ml Basisöl sollten nicht mehr als maximal 15 Tropfen der ätherischen Öle kommen. Je nach Vorliebe und Sorte reichen manchmal auch bereits 5 Tropfen aus. Möglich ist es auch, mehrere Trägeröle und ätherische Öle zu mischen.

Sind alle Komponenten vermischt, kann die Flüssigkeit in kleine Fläschchen gefüllt und gründlich geschüttelt werden. Das selbstgemachte Bartöl hält in der Regel so lange, wie auch das Trägeröl haltbar ist. Grundsätzlich sollten Bartöle bei Raumtemperatur und nicht in direktem Sonnenlicht gelagert werden. Die Fläschchen sollten nicht offen stehengelassen werden, da sie sonst schnell ranzig werden und an Aroma verlieren. Es empfiehlt sich, bei allen Bartölkomponenten auf möglichst hochwertige Ausgangsprodukte zu setzen. Wichtig: Ätherische Öle können unverdünnt bei direktem Kontakt die Haut reizen. Aus diesem Grund sollten sie nur zusammen mit einem Trägeröl aufgetragen werden.

30 ml Basisöl
15 Tropfen ätherisches Öl